Fünf Dinge, die man in Kanada gesehen haben muss

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1. Niagara ist mehr als Wasserfälle. Natürlich muss man die Niagarafälle erlebt haben, Sie zählen nicht ohne Grund zu den touristischen Hauptattraktionen Nordamerikas. Am besten kann man die tosenden Wassermassen von der kanadischen Seite aus sehen. Die Stadt Niagara Falls in Ontario erscheint mit ihren schrillen Leuchtreklamen und Spielbanken wie ein zweites Las Vegas. Besonders beliebt sind die Niagarafälle für die Flitterwochen. Das mag an der Legende über die „Maid of the Mist“ liegen. Verschiedene Varianten erzählen die Geschichte der Irokesen-Jungfrau Lelwala, die vor der Heirat floh, mit ihrem Kanu die Niagarafälle hinab stürzte, dabei vom Irokesengott He-no gerettet wurde und diesen schließlich heiratete. Nass geht es bei den Bootstouren von „Maid of the Mist“ und Hornblower Cruises zu. Besonders empfehlenswert ist eine nächtliche Bootstour, wenn Strahler die Niagarafälle in bunten Farben illuminieren. Mutige schweben mit der Zipline über die Niagarafälle.

2. Der CN Tower in Toronto war bis 2009 mit 553 Metern der höchste Fernsehturm der Welt. Nach der ausgiebigen Shopping-Tour in Toronto, lohnt ein Besuch des Wahrzeichens der Stadt. Durch einen Glasboden kann bis ganz nach unten sehen. Im Dreh-Restaurant kann man auf 351 Metern den herrlichen Rundumblick über die Metropole genießen. Das geht sehr gut bei einem Glas Wein aus dem höchsten Weinkeller der Welt. Auf dem EdgeWalk oberhalb des Restaurants kann man im Freien einen Verdauungsspaziergang unternehmen. Der 1,50 Meter breiten Steg ohne Geländer ist der höchste Panorama-Spaziergang der Welt und bietet freien Blick auf die Wolkenkratzer Torontos.

3. L’Anse aux Meadows auf Neufundland ist der Ort für alle mit Wikingerblut in den Adern. In der Bucht bei den Wiesen, so die deutsche Übersetzung des Ortsnamens, haben angeblich die Nordleute um Leif Eriksson um das Jahr 1000 eine Siedlung errichtet. Ob es sich wirklich um Markland oder Vinland aus den Isländersagas handelt ist unklar. Auf jeden Fall ist L’Anse aux Meadows der einzige Ort, an dem die Besiedlung durch Europäer bereits 500 Jahre archäologisch nachgewiesen ist. Die Nationale Historische Stätte Kanadas zählt seit 1978 zum Weltkulturerbe. In der wiederaufgebauten Siedlung können Touristen den Erzählungen der Vinland-Saga lauschen, Eisen schmieden lernen und Wikingertextilien herstellen.

4. Dinosaurier entdecken. Drumheller ist die einzige Stadt auf der Welt, mit einem überlebensgroßen Modell eines Tyrannosaurus Rex mitten im Stadtzentrum. Die Kleinstadt in Alberta, 110 Kilometer östlich von Calgary wirbt mit dem Slogan „World’s Largest Dinosaur“ um Touristen. Drummheller ist besonders für Familien interessant, deren Kinder verrückt nach Dinosauriern sind. Weltbekannt ist das Royal Tyrrell Museum of Paleontology mit zahlreichen Fossilienfunden aus den kanadischen Badlands, darunter 40 vollständige Dinosaurierskelette. Bei Ausflügen zu den Ausgrabungsstätten kann man Archäologen bei der Arbeit zusehen.

5. Der Bikepark in Whistler, British Columbia ist der größte der Welt. Mountainbike können hier verschiedene Downhill-Herausforderungen meistern. Die Peak Zone ist eine überwältigende Erfahrung. Vom Gipfel aus donnern Biker auf Vulkangestein nach unten.

In der Air Zone verbessern Fahrer ihre Fähigkeiten. In der Indoor-Halle fallen Biker weich auf Schaumstoffwürfel und lernen auf Holzrampen, worauf es im Bikepark ankommt. In der Fiz Zone kommen Fahrer aller Niveaus auf ihre Kosten. Hier ist der beste Ort, um sich aufzuwärmen, bevor es auf die Trails geht.

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