Extrem-Abenteuer in Kanada: Gletscher-Kayaking

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Wenn Sie einen Kanadier nach der besten Provinz für Outdoor-Aktivitäten fragen, ist die Antwort ganz bestimmt British Columbia. Der Glacier-Nationalpark, der Yoho- Nationalpark und der Kootenay-Nationalpark sind perfekt für Abenteuer in freier Natur.

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Vancouver, Whistler und Victoria sind die beliebtesten Ausgangspunkte für Exkursionen. Adrenalin-Junkies und Naturliebhaber werden diese Aktivitäten lieben:

Fallschirmspringen.

In einem Naturpark wandern oder Rad fahren.

Golfspielen auf malerischen Plätzen mit Panoramablick.

Klettern an den Klippen.

Speläologie (Höhlenforschung).

Bungee-Jumping.

Wenn Ihnen diese Liste noch nicht extravagant genug ist, wie wäre es mit einem actiongeladenen Abenteuer, das Sie wirklich nur in Kanada erleben können? Kajak fahren auf einem Gletschersee. Wenn Sie dachten, Kayaking sei wie Boots- oder Kanufahren, nur mit Doppelpaddel, liegen Sie falsch: Tatsächlich ist es ein Extremsport, den man auch auf reißenden Flüssen und Seen mit starker Strömung ausüben kann. Seine steigende Beliebtheit macht es zu einer der Top-Aktivitäten für Outdoor-Enthusiasten und Touristen aus der ganzen Welt.

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Und wo findet das Ganze statt?

Kanada ist eines der wenigen Länder, in denen Gletscher-Kayaking überhaupt möglich ist. Das liegt auch an den großen Unterschieden zwischen den Jahreszeiten. In Abbotsford in British Columbia bieten mehrere Firmen diese Kajak-Touren an.

Die Stadt Abbotsford liegt im Fraser Valley in unmittelbarer Nähe zum Bezirk Greater Vancouver. Der südliche Teil der Stadt liegt auf der Grenze zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten. Der amerikanische „Nachbar“ ist Sumas (Washington). Der Fraser River und der Mount Baker (der jüngste eisbedeckte Vulkan der Welt) sind von weiten Teilen der Stadt sichtbar.

Wie kommt man zu den Gletschern?

Die Touren finden von Juni bis September statt. Die meisten Touren beginnen am Treffpunkt in Abbotsford (von Vancouver bequem mit dem Auto zu erreichen), für einen kleinen Aufpreis können Sie sich aber auch vom Helikopter-Flughafen in Vancouver abholen lassen.

Wann ist Gletscher-Kayaking möglich?

Jedes Jahr am Ende des Frühlings (im Juni, um genau zu sein) schmelzen die hochalpinen Seen und Gletscherkuppen. Daher kommt das Wasser, das dem See seine einzigartige türkise Farbe verleiht. Wer dieses Naturwunder nicht mit eigenen Augen gesehen hat, würde es nie für möglich halten. Das Schmelzwasser sammelt sich entlang der Küste und erweckt die Illusion eines Flusses, dabei ist es ganz still.

Sobald das Eis komplett getaut ist, beginnt die Saison. Der beste Zeitraum liegt zwischen Juli und September. Kajak- und Bootstouren werden jedoch bis Oktober (traditionell bis zum kanadischen Thanksgiving-Wochenende) angeboten. Anschließend gefriert das Wasser wieder.

Was beinhalten die Touren?

Der Grundpreis beinhaltet ein Paket für fünf Personen. Sie werden in einem Helikopter von Abbotsford über den Cascade-Gletscher bis zum See transportiert. Dort können Sie 4 Stunden lang Kajak fahren oder paddeln, zum Abschluss gibt es ein Picknick.

Genießen Sie beim Helikopterflug den Blick auf unberührte Natur, Täler und Berge, majestätische Wasserfälle und türkise Flüsse, die sich durch die üppigen Wälder winden. Mit etwas Glück sehen Sie sogar wilde Tiere, zum Beispiel Bergziegen oder Wapitis.

Siehe auch: Kleine Einführung in die kanadische Küche

Wichtige Hinweise:

Der See ist während der Saison nur mit dem Helikopter zu erreichen.

Wenn Sie nicht mit einer Fünfergruppe unterwegs sind, können Sie einen einzelnen Platz online reservieren.

Ausländische Touristen sollten sich vorab über die Flugzeiten informieren und auch rechtzeitig ein Visum oder eTA für Kanada beantragen.

Die Touren müssen aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit schon Monate im Voraus gebucht werden. Pro Tag findet nur eine Tour statt.

Während der vierstündigen Tour bleibt der Helikopter in der Nähe, um verletzte Teilnehmer im Notfall sofort abtransportieren zu können.

Bei extremen Aktivitäten sollten Sie gut vorbereitet und geschützt sein: Verwenden Sie vernünftige Schutzausrüstung und nehmen Sie trockene Kleidung und ein kleines Erste-Hilfe-Set mit. Dabei sollte natürlich auch Ihre Kamera nicht fehlen …

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